Manor Auftritt Guggenopenair Schopfheim

Am Samstag 30. Januar standen vor einem strengen Programm. Am Nachmittag spielten wir bei unserem Sponsor, dem Bücheli Center Liestal, ein Platzkonzert, nachdem bereits seit den Morgenstunden fleissig Plaketten verkauft wurden. Im Vergleich zum letzten Jahr, kamen dieses Jahr noch mehr Zuschauer bzw. blieben Passanten stehen.
Bereits um 1600 Uhr mussten wir aber schon weiter, zu unserem Nachtessen, dass wir uns pünktlich um 1730 Uhr mit dem Car auf den Weg nach Schopfheim machen konnten. Als wir in Schopfheim aus dem Car ausstiegen, wurden wir leider bereits verregnet. Der Regen hielt leider auch den ganzen restlichen Abend an. Das Openair bot eine für uns spezielle Struktur. So standen sich auf dem Marktplatz zwei Bühnen gegenüber. Nun wurde aber nicht, wie wir es kennen, auf der einten Bühne gespielt und auf der anderen aufgestellt, sondern es liefen beide Guggen gleichzeitig in die „Arena“. Dabei wurde von einer Gugge der Marschtakt gespielt und anschliessend, wenn beide auf der Bühne bereit waren, das erste Lied angespielt. Weiter ging es anschliessend im Ping-Pong-System, was einem wohltuende kurze Pausen ermöglichte um das anschliessende Lied mit noch mehr Kraft spielen zu können. Bei unserem ersten Auftritt hatte es trotz den Regenfällen noch einige Hartgesottene auf dem Platz, welchen wir ein bisschen einheizen konnten. Auch wir beiden Guggen unterstützen einander Tatkräftig mit Choreos und Applaus. Einige andere Vereine liessen aufgrund des geringen Publikumsaufkommen und den miesen Wetterbedingungen, ihren Auftritt Buchstäblich ins Wasserfallen. Dies kam jedoch für uns nicht in Frage und so bildeten wir als letzte Gugge den alleinigen Abschluss des Openairs, da die eigentlich uns zugeteilte Gugge auch nicht erschien. Dank der grosszügigen Grösse der Bühne und der Überdachung dieser, konnte die gesamte Gugge (ausgenommen unser Major Simon) auf dieser im Trockenen untergebracht werden. Das Sousaphoneregister brachte mit ihren Polonaisen und dem „Sousi-Chaos“ trotzdem noch einige Personen wieder auf den Platz, welche uns neben der bereits aufgerückten Polizei Gesellschaft boten. Alles in allem kann aber gesagt werden, dass wir trotz den wenigen Leuten einen tollen Abend verbringen durften.